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Zugvogel III A D-8824 (Bj.1957)
Technische Daten:

 
Sitze: 1
Herstellungszeitraum: 1957-1965
Stückzahl: 39
Spannweite: 17,00 m
Rumpflänge: 7,30 m
Flügelfläche: 14,37 m²
Flügelstreckung: 20,11
Flügelprofil: NACA 623-616
Rüstgewicht: 245 kg
Höchstfluggewicht: 365 kg
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Geringstes Sinken: 0,61 m/s bei 72 km/h
Beste Gleitzahl: 35 bei 86 km/h


 


 
Halter / Besitzer:

Walter Eisele (FG Neckartal Köngen)
Stefanie Gester (ACS)
Bernd Weber (FG Neckartal Köngen)

Ansprechpartnerin:

Stefanie Gester




 
 

 

Geschichte Zugvogel III A D-8824 (ehemals D-9102)

Der Zugvogel IIIA war mit seinen 17m Spannweite und einer 35er Gleitzahl zu seiner Zeit ein ausgemachter Supergleiter, primär gedacht für Wettbewerbe. Auch heute noch laden die überaus angenehmen Flugeigenschaften zu ausgedehnten Streckenflügen ein. Die Maschine wurde bei Scheibe Flugzeugbau in Dachau gefertigt. Die Rumpfkonstruktion stammt hauptsächlich von Egon Scheibe und ist vom Vorgänger Zugvogel II abgeleitet. Die Flügel wurden von Rudolf Kaiser konzipiert, der damals für Scheibe Flugzeugbau tätig war. Die D-8824 war ursprünglich unter D-9102 registriert und zog ihre Kreise lange Jahre über dem süddeutschen Flugplatz
Blumberg. Hanna Reitsch sollte auf diesem Flugzeug an der Segelflugweltmeisterschaft 1958 in Polen teilnehmen, bekam aber kein Einreisevisum, so dass sich dieser Plan zerschlug. Im Lauf der Jahre wanderte die Maschine durch mehrere Hände und über diverse deutsche Flugplätze. 2003 wurde sie vom damaligen Oldtimersegelflugclub Mainz in Marienberg entdeckt und entstaubt. Man begann mit der Renovierung, die unter dem neuen Eigentümer Walter Eisele im Jahre 2008 fast im Alleingang von Marianne Brandes in ihrer Hildesheimer Werkstatt abgeschlossen wurde. Ihre Heimat fand die D-8824 inzwischen auf der Hahnweide. Im Jahre 2009 war der gelbe Renner erstmals auf der VGC Rally in Achmer zu sehen. Das VGC Committee vergab im selben Jahr den Commendation Award für die Beste Renovierung an das Flugzeug.