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ASK18 D-6726 (Bj.1974)

Technische Daten:

 
Spannweite: 16,00 m
Länge: 7,00 m
Flügelfläche: 12,99 m²
Flügelprofil: NACA-Profile 633-618
Streckung: 19,71
Rüstmasse: 215 kg
max. Fluggewicht: 335 kg
Flächenbelastung: 25,79 kg/m²
Wasserballast: nein
geringstes Sinken: 0,62 m/s bei 70 km/h
beste Gleitzahl: 32 bei 75 km/h
gebaute Stückzahl: 48


 


 
Halter / Besitzer:



Ansprechpartner:

Stefanie Gester


 
 

 

Geschichte ASK18 D-6726

Überlegungen, mit einem neuen Beitrag die Club-Klasse zu beleben, führten bei SCHLEICHER im Jahre 1974 zur Konstruktion der ASK 18. Nun waren wohl von Anfang an die Chancen mit einem herkömmlichen Flugzeug nicht allzu groß, wie überhaupt die Club-Klasse wohl langsam an Bedeutung verliert, wenn es nicht gelingt, preiswerte Kunststoff-Flugzeuge unter das Volk zu bringen. Andererseits war das Risiko nicht groß, denn die ASK18 hat den um einen Meter vergrößerten Flügel der Ka 6 e und einen komfortableren Stahlrohrrumpf, der von der Ka 8 abgeleitet wurde. Das Seitenleitwerk stammt in etwa von der Ka 10 und das Höhenleitwerk wieder von der Ka 6. Der Rumpf hat ein großes Rad ohne Kufe, das Rumpfvorderteil hat eine Gfk-Schale. Der Prototyp machte seinen Erstflug im Dezember 1974. Von 1975 – 1977 wurden 40 Exemplare gebaut. Eine Version mit nur 15 m Spannweite und der Bezeichnung ASK 18B wurde nach Finnland geliefert. Die ASK18 ist die letzte von Schleicher in Gemischtbauweise gefertigte Konstruktion. Sie erschien erstmals 1974 und Konnte sich mit nur 48 gefertigten Exemplaren nicht mehr gegen die starke Faserverbundkonkurrenz durchsetzen. Der damalige Schleicher-Verkaufsprospekt spricht zu recht von einem „Obenbleibflugzeug“. Die ASK18 ist mit ihren auf über 16m verlängerten Ka6E-Schwingen eine kleine Orchidee im Youngtimerfeld und vereint ausschließlich die angenehmen Flugeigenschaften von Ka6 und Ka8. Besonders erfreulich sind das sehr geräumige Cockpit und die perfekte Ruderabstimmung. Der Aeroclub Stuttgart erwarb die D-6726 ab Werk im Jahre 1976 nach dem gleichzeitigen tragischen Totalverlust einer Ka6 sowie einer Ka8. Seither ist „die Zarte“ ohne Unterbrechung rege im regulären Vereins- und Schulbetrieb im Einsatz und zieht ihre Kreise über der Hahnweide. Sie erfreut sich bei vielen Mitgliedern großer Beliebtheit und wird auch von jüngeren Piloten gehegt und gepflegt. Ihre letzte Auffrischungskur erhielt sie 2000 im Rahmen einer Grundüberholung. Erster Ausflug der D-6726 in die bunte internationale Oldtimerwelt war die VGC Rally 2008 in Wels. Seither reist sie mit wachsendem Vergnügen zu großen und kleinen aeronautischen Veranstaltungen.