Willkommen beim FMH
   
 


Bilder vom Grunau Baby IIb D-8006



Auch dieses Jahr stellte uns der BWLV auf der Klassikwelt Bodensee wieder eine Ausstellungsfläche von ca.400m² zur Verfügung, worüber wir sehr dankbar sind. Zum ersten Mal hatten wir einen attraktiveren Standort im hinteren Teil des Flugzeughangars A3, wo wesentlich mehr Publikumsverkehr herrschte. Zusammen mit der Flugsportgruppe Hanns Klemm gestaltete das Fliegende Museum den diesjährigen Stand-Schwerpunkt \"Klemm-Flugzeuge\". Neben der flugtüchtigen Klemm KL25 D-EJOL (FSG Hanns Klemm e.V.) und der Klemm KL35 spezial D-EDEX (FMH) wurde der Rohbaurumpf einer schwedischen Klemm KL35 eindrucksvoll in unserer Workshopecke präsentiert. Zwei seiner Besitzer Stefan Saile und Roland Fritz der FSG Hanns Klemm arbeiten während der Messe an dem Rumpf und konnten so dem Publikum Flugzeugbau live vermitteln. Etwas Segelflug durfte natürlich auch nicht fehlen und so gab es auch eine \"englische Standecke\" mit unserer Slingsby T21b. Da durfte natürlich ein originalgetreuer Funker vom Air Training Corps mit seinem Landrover nicht fehlen. Raymond Küster bereicherte unseren Stand wieder mit seinem TRAMP-Wohnwagen, dieses Mal jedoch auch mit dem passenden Zugfahrzeug, einem Mercedes 170V. Ali Wiethüchter brachte wieder sein französisches Kaffeemobil, einen Citroen HY und verwöhnte uns mit Cappuccino etc.
Zeitgenössische Kleidung war wieder Standard-Outfit auf unseren Stand und so waren wir mal wieder 4 Tage auf einer schönen Zeitreise zu Swingmusik mit vielen interessanten Gesprächen, Begegnungen und Eindrücken. Wir freuen uns schon auf die Klassikwelt 2013.





Die Exponate für die Bodensee Klassikwelt 2012



Fertigung Bachem NATTER im Werk WOLF HIRTH Nabern
Nachbau-Projekt NATTER

Die Bachem Ba 349 Natter ist ein in der Endphase des Zweiten Weltkriegs von der Firma Bachem in Waldsee entwickeltes Raketenflugzeug mit einer Maximalgeschwindigkeit von 860km/h zur Abwehr von Bombenflugzeugen. Es wurde aus Holz unter Vermeidung von „Sparstoffen“ (Aluminium, Edelstahl, Gummi…) gefertigt. Bachem beauftragte u.a. Wolf Hirth, eine Kleinserie in Nabern zu bauen (ca.10 Stück). Dies lag nahe, da Bachem und Hirth sich gut vom Studium an der TH Stuttgart kannten und die gemeinsamen Begründer der AKAFLIEG-Stuttgart waren. Offensichtlich waren auch bei der Fa. Klemm 40-50 Einheiten bis Ende des Krieges in Fertigung.
Geplant war, bei der Operation KROKUS von ortsfesten Startrampen zu starten und in einem Anflug mit Hilfe einer Raketenbatterie feindliche Bomber abzuschießen. Bei der Natter handelte es sich um ein Verlustgerät. Der Pilot sowie wertvolle Teile der Maschine sollten durch Fallschirme gerettet werden. Die Bachem Ba 349 „Natter“ ist nie zum Einsatz gegen alliierte Bomber geflogen. Es gab einige antrieblose Schleppflüge mit der Natter, um die Flugeigenschaften zu testen. Neben mehreren unbemannten Starts machte Lothar Sieber am 1. März 1945 mit einer Natter den ersten bemannten Raketenstart der Welt vom Truppenübungsplatz Heuberg. Leider endete der Flug in einer Katastrophe mit tödlichem Ausgang und blieb der einzige bemannte Senkrechtstart einer Natter.
Es waren auch Startrampen ganz in der Nähe des Werkes Nabern geplant, wie die heute noch verbliebenen Fundamente der Rampen in einem Waldstück nahe Holzmaden direkt neben der A8 beweisen.

Eine enthusiastische Gruppe in Speyer unter der Leitung von Klaus Müller arbeitet seit einigen Jahren an einem naturgetreuen Nachbau. Unter hohem Kosten- und Zeiteinsatz entsteht eine sehr authentische Replik , die nach Fertigstellung auch ein Stück Luftfahrtgeschichte um die Teck darstellen wird.
Weitere Informationen und Bilder anliegend (Quellen: Klaus Müller, Hellmut Hirth)





««« ««  1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8  »» »»»


[Admin] :: Powered by MyGallery 1.8.1